Herausforderungstour der 8c

Unsere Herausforderungstour haben wir in Rottenburg am Neckar mit dem Bergwaldprojekt verbracht. Im folgenden Bericht möchten wir euch ein paar Einblicke in unseren Tagesablauf und unseren Arbeiten im Wald geben!

Morgens:

Wir wurden jeden Morgen um 6 Uhr von Thater, einem Teammitglied vom Bergwaldprojekt, geweckt. Vielen aus unserer Klasse fiel das frühe Aufstehen sehr schwer, auch, weil es morgens sehr kalt war.

Von 6:30 bis 7 Uhr gab es dann Frühstück. Zum Frühstück gab es Müsli und Brot mit verschiedenen Aufstrichen und Käse.

Nach dem Frühstück hatten wir bis 7:30 Zeit, um uns für die Arbeit im Wald fertig zu machen. Dafür zogen wir unsere Arbeitshandschuhe, wetterfesten Hosen und Jacken und unsere Arbeitsschuhe an. Da wir schon seit Montag gearbeitet hatten, waren wir am Donnerstag an unserer ersten Arbeitsstelle, die ca. 10 Minuten von unserem Zeltplatz im Wald lag, schon fast fertig. Unsere Aufgaben hier waren eine Fläche für die Geburtshelferkröten freizumachen. Dafür wurden Sensen benutzt. Auch hatte eine andere Kleingruppe einen Korridor, ebenfalls für die Geburtshelferkröte, freigeschnitten, dafür wurden unter anderem Bäume gefällt. Dies diente dazu, dass die Geburtshelferkröte den Weg zu den Tümpeln findet. Sie findet den Weg dann besser, weil sie dem Licht folgt und dadurch keine Hindernisse mehr vorhanden sind. Zudem mag es die Geburtshelferkröte warm, was ohne Bäume durch mehr Lichteinfall der Fall ist.

Am Donnerstag haben wir uns dann aufgeteilt: eine Gruppe ist zur ersten Arbeitsstelle gegangen, die anderen sind mit einem Bus von den Betreuer:innen zu einem anderen Waldgebiet gefahren.

Die Gruppe an der zweiten Arbeitsstelle hat die Waldrebe zurückgeschnitten. Der Förster von diesem Waldgebiet möchte den Wald zu einem gesunden Wald machen und versucht daher, dass die heimischen Baumarten überleben, ohne dass sie von der Waldrebe verschlungen werden. Doch die Waldreben haben es den Bäumen schwerer gemacht, indem sie sich an den Bäumen festgehalten haben. Deshalb konnten die Bäume nicht mehr richtig wachsen, um das zu vermeiden, haben wir die Waldrebe zurückgeschnitten.

Jeden Tag gab es ab 10:30 im Wald das zweite Frühstück, dort gab es alles vom ersten Frühstück außer Nutella. Das ging dann ca. 30 Minuten. Nach dem zweiten Frühstück haben wir dann weiter gearbeitet.

 

Mittags:

Um 13 Uhr gab es dann Mittagessen im Wald. Das Essen war vegetarisch und besser als gedacht. Mittags gab es meist eine Suppe oder Salat, z.B. Cous-Cous, eine rote Linsensuppe oder Nudelsalat. Dazu gab es Brot und zum kleinen Snack danach Studentenfutter und vegane Schokolade.

Nach dem Mittagessen haben wir dann bis 16 Uhr weitergearbeitet und sind dann zu Fuß bzw. mit den Bullis des Bergwaldprojekts zurück zu unserem Zeltplatz.

 

Nachmittags:

Als wir wieder bei den Zelten waren, haben die meisten sich auf den Weg in die Dusche gemacht. Sehr beliebt war es auch „Schneller 16er“ zu spielen. Bei dem Spiel hat jeder fünf Leben und muss aufs Tor schießen. Wer nicht trifft, muss ins Tor. Wenn die Person im Tor den Ball fünf Mal nicht hält, wird sie abwechselnd von den anderen “abgeschossen”.

 

Abends:

Dann hatten wir Freizeit, bis es um 19 Uhr Abendessen gab. Es gab an dem Abend Falafel, Krautsalat, Nudelsalat und verschiedene Dips: süß-sauer, Kräuter und Chili. Die anderen Tage gab es z. B. Nudeln oder andere vegetarische Gerichte. Nach dem Abendessen gab es immer einen Nachtisch, zum Beispiel veganes Choco-Mousse, Schokopudding mit Obst oder Weiße-Schokolade-Mousse mit Kirschen.

Dann hatten wir bis 22 Uhr Freizeit. Um 22 Uhr war dann Nachtruhe, d.h. wir mussten unsere Zähne putzen gehen und dann ruhig sein.

Ende

Geschrieben von: Maya Schiller, Leonie Rathje und Paul Michahelles

e-waste-race: Wir nehmen teil

Das e-waste-race ist ein Wettbewerb für Schulklassen, bei dem es darum geht, möglichst viel Elektroschrott zu sammeln. 10 Hamburger Klassen der Stufen 5 – 7 nehmen daran teil, mit dabei sind wir, die Klasse 7d der Stadtteilschule Rissen. Drei Wochen lang, bis zum 15.9.2022 sammeln wir alte Kabel, Computer, Handys und sonstige Geräte aus Haushalten und registrieren diese auf der Wettbewerbs-Webseite. Für jedes Teil gibt es Punkte. Batterien, Leuchtmittel und Geräte, die größer als 50 cm Kantenlänge sind ( wie Kühlschränke oder Waschmaschinen ) können wir nicht annehmen. Wenn Sie noch Elektroschrott los werden wollen, unterstützen Sie uns und bringen die Geräte morgens zwischen 7.45 und 8.00 Uhr zu uns in die Schule im Voßhagen 15 ( Parkplatz ) in Rissen oder registrieren Sie bis 10.9. auf der Internetseite www.ewasterace.de , was bei ihnen abgeholt werden kann. ( Gewerbemüll dürfen wir nicht annehmen). Die Klasse, die am fleißigsten Punkte gesammelt hat, gewinnt einen Ausflug ins Universum nach Bremen.

Elektroschrott enthält noch eine Vielzahl von Rohstoffen, die bei richtiger Entsorgung wieder verwendet werden können. Das ist viel umweltfreundlicher, als wenn der Schrott mit dem Hausmüll verbrannt wird und die Rohstoffe vernichtet werden und neue Rohstoffe oft in Entwicklungsländern unter gefährlichen Arbeitsbedingungen und oft durch Kinderarbeit und begleitet von Umweltzerstörung aus der Erde geholt werden müssen. Elektroschrott gehört nicht in den Hausmüll, sondern bis zum 15.9. zu uns oder immer zum Recyclinghof oder Sammelcontainer.