Die neuen Schulsprecher

Hallo liebe Schüler*innen und Lehrer*innen,
wir möchten uns hiermit als euer neues Schulsprecherteam vorstellen:
Wer wir sind, was wir machen und wie ihr uns erreichen könnt.

Unser Team besteht aus acht Personen:
Elise, Clemens, Conner, Kim, Olli, Villarni, Lenard und Katherina.
Uns liegt der Ausbau der Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern sehr am Herzen. Dafür könnt ihr, wenn ihr Probleme mit einem Lehrer habt, gerne zu uns kommen. Für unser nächstes und erstes Projekt haben wir etwas für Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage geplant. Dabei wollen wir mit dem GyRi zusammenarbeiten und so auch unseren Campus stärken. Nähere Infos dazu folgen noch. Ihr könnt euch aber auf jeden Fall auf eine interessante Zeit freuen.
Nartürlich könnt ihr uns auch auf dem Schulhof ansprechen. Wenn ihr Ideen, Tipps oder auch Anregungen habt, kontaktiert uns gerne.
Wir freuen uns auf euch und wünschen euch ein schönes Schuljahr!

Euer Schulsprecher Team

Besucht unsere Website: schulsprecher.wixsite.com/contact

Unterrichtsergebnisse von März bis August 2020

Unterricht während der Corona-Pandemie

Wie alle Schulen hat auch die Stadtteilschule Rissen die Corona – Pandemie heftig getroffen, in der Art und Weise, dass wir nicht wie gewohnt mit den Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen und natürlich den Eltern arbeiten, kommunizieren und unsere Schulgemeinschaft zelebrieren konnten.

Dennoch fand die Krise die StS auch vorbereitet, denn in sehr kurzer Zeit konnten wir unsere Grundlagen für die Digitalisierung umsetzen und dank der unermüdlichen Arbeit unserer IT – Truppe konnten wir mit dem Rocket Chat zur Kommunikation, der NextCloud zum Datenaustausch  den Kontakt mit unseren Schülerinnen und Schülern wiederherstellen.

Auch wenn heute noch nicht klar ist, wie es nach den Sommerferien weitergehen wird, möchten wir einige Ergebnisse aus der Arbeit unter den ungewöhnlichen Umständen teilen:

Projektwoche Klasse 11 vom 4.5 – 8.5.2020

Wir, die Schüler und Schülerinnen des 11.Jahrgangs, blicken auf eine spannende Projektwoche mit „FluxFlux“ zum Thema „Design Thinking“ zurück. Zusammen mit Max und Annkristin durften wir einen eigenen Prototyp entwickeln und mehr über die Methode des Design Thinking erfahren.

Während dieser Woche haben wir uns mit der Fragestellung „Wie können wir die derzeitige Situation für eine Zielgruppe unserer Wahl verbessern?“, bezogen auf die aktuelle Situation mit Covid19, beschäftigt.

Was ist „Design Thinking“ überhaupt?

Design Thinking ist ein Innovationsprozess, bei denen die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund stehen. Hierbei wird ein Produkt oder eine Dienstleistung entwickelt, die eine Problemstellung beispielsweise einer bestimmten Altersgruppe löst.

Die Methode lässt sich in sechs verschiedene Schritte einteilen, die wir kennenlernen und selbst durchlaufen durften:

1. Herausforderung verstehen

2. Beobachten (eigene Interviews führen und die Bedürfnisse unserer Zielgruppe erkennen)

3. Sichtweise definieren (Problemstellung)

4. Ideen entwickeln

5. Prototypen entwickeln (unsere Idee realisieren)

6. Testen bzw. Präsentation und Feedback

Unsere Eindrücke

Wir konnten in unseren Gruppen individuell arbeiten und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Aber wir haben nicht nur viel über Design Thinking gelernt. Unter anderem wurden uns auch verschiedene Methoden zum Brain-Storming und die richtige Durchführung eines Interviews nähergebracht.

Zu einer Zielgruppe unserer Wahl hat sich jede Gruppe einem individuellen und spannenden Bedürfnis, einer selbst erstellten Person, gewidmet.

Am Ende der Woche konnten wir alle stolz unseren eigenen Prototypen vorstellen und viele unterschiedliche und coole Prototypen der anderen Gruppen betrachten.

Aus der Projektwoche haben wir viel mitgenommen. Wir durften ein eigenes selbstgewähltes Projekt auf die Beine stellen, in die Welt des Design Thinking eintauchen und haben gelernt, dass es auch in dieser schwierigen Zeit möglich ist, in Kontakt zu bleiben und im Team zusammen zu arbeiten.

Alle Schüler und Schülerinnen des 11. Jahrgangs bedanken sich ganz herzlich bei Max und Annkristin von FluxFlux und natürlich auch bei ihren Lehrkräften für diese tolle Woche, in dieser doch sehr speziellen Zeit.

Clara Hess, 13a, hat zum Anlass der Coronakrise den Philosophieunterricht genutzt, um einen Essay zum Thema Solidarität zu verfassen, hier ein Auszug aus ihrem Fazit und Plädoyer für mehr Solidarität:

Seit Wochen hat die Weltgemeinschaft eine gemeinsame Krise zu bewältigen. Alle Regierungen versuchen, die Ausbreitung des Corona Virus mit Massnahmen der sozialen Einschränkung einzudämmen; die Kurve flach zuhalten, um das Gesundheitssystem aufrecht erhalten zu können. Angela Merkel ruft uns dieser Tage auf, solidarisch mit unseren älteren und durch das Virus gefährdeten Mitmenschen zu sein. Unser „Herz und unsere Vernunft“ seien nun „auf die Probe“gestellt. (M3)

Brost thematisiert Corona und die Frage nach der Solidarität. Wir stecken mitten drin in der Frage nach der Solidarität bezüglich der sich pandemisch ausbreitenden Gefahr. Wie viel Einschränkung lassen wir zu, um dem Gemeinwohl zu nützen und auch uns selbst? Wie nah lassen wir die Bedrohung an uns heran? Schaffen wir es wenigstens jetzt, solidarisch zu sein und das Verkaufspersonal zu schonen, indem wir allein einkaufen gehen und aus Rücksicht auf Andere nicht die letzten fünf Liter Milch weg zu kaufen?

Ganz deutlich zeichnen sich erneut die Begriffe Angst, Sicherheit, Misstrauen und Verlust ab. Aber auch der von Hobbes erkannte Drang zum Selbsterhalt. Frau Merkel sagt, unser „Herz und unsere Vernunft“ seien jetzt in der akuten Corona- Krise auf die Probe gestellt.(M3) Das ist wahr, aber bekommen wir alle unser Herz und unsere Vernunft in den Griff und können beginnen, dem Nächsten wirklich etwas zukommen zu lassen, ohne Gegenleistung, vielleicht sogar durch eigenen Verzicht?

Auf jeden Fall bedarf es wohl des deutlichen, eindringlichen Appells, der Bundesregierung an das Wir- Gefühl und an unsere positiven Eigenschaften. „Wir schaffen das!“ rief die Kanzlerin 2015 allen in anderem Zusammenhang zu. Wenn auf Solidarität doch mehr Verlass ist, als auf Neid und Missgunst, dann schaffen wir das!

Der gesamte Essay kann hier gelesen werden.

Im Zeichen der Solidarität stehen auch die Nachrichten aus den Start-Ups der Klasse 10:

Schulhandwerk Rissen beendet zwei erfolgreiche Geschäftsjahre und
spendet seinen Gewinn

Die Corona-Pandemie hat auch unsere Schülerfirma Schulhandwerk Rissen hart getroffen: Kistenweise Teile für Nistkästen standen bereit, die gemeinsam mit zahlreichen Grundschulklassen zu Meisenkästen zusammengenagelt werden sollten.

Aber dann kam das Homeschooling und die 10.-Klässler durften erst kurz vor ihren Prüfungen wieder in die Schule kommen. Nun warten die Nistkasten-Teile auf das nächste Frühjahr und dann wird sich wohl das Nachfolge-Start-Up der STS Rissen um die GrundschülerInnen kümmern müssen, denn die HandwerkerInnen von Schulhandwerk Rissen sind am vergangenen Mittwoch aus der Schule entlassen worden!

Nichtsdestotrotz konnten sie auf zwei sehr erfolgreiche und produktive Jahre zurückblicken, in denen viele neue und bewährte Produkte entstanden sind: Unseren Schulhof zieren jetzt selbst gebaute Picknicktische und Holzpodeste zum Sitzen, hunderte Nistkästen wurden gemeinsam mit GrundschülerInnen gebaut, vier stabile Holzpferde erfreuen jetzt unterschiedliche Kindergartenkinder und der Geräteschuppen für die Ganztagsspielgeräte hat nun auch immerhin ein geschlossenes Dach.

Noch in der letzten Woche klotzten die SchülerInnen – natürlich in Kleingruppen, welche das distanzierte Arbeiten zuließen – noch mal richtig rein, um all die liegengebliebenen Aufträge beenden zu können, und nun steht auch der hochwertige Tresen für das geplante Oberstufencafé in der Mensa an Ort und Stelle! Und auch unser neuestes Produkt, ein sechseckiger Picknicktisch, konnte noch an die Stadtteilschule Blankenese ausgeliefert werden.

Durch die Aktivitäten der Schülerfirma ist so viel Geld eingenommen worden, dass es nicht nur zu einem passablen Ferien – Taschengeld-Zuschuss reichte, sondern auch noch jeweils 700€ an Ärzte ohne Grenzen für deren Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Flüchtlingslagern in Moria (Lesbos) sowie an die Organisation „Amazon Watch“, welche indigene Gruppen im Amazonasbecken bei ihrem Widerstand gegen die Waldrodung unterstützt, gespendet werden konnten.

Somit blicken alle Beteiligten auf eine lehr- und zugleich erfolgreiche
Zeit mit Schulhandwerk Rissen zurück!

Bunter Herbstmarkt an der StS-Rissen

Für die Schüler*innen der Stadtteilschule Rissen war der Herbstmarkt ein voller Erfolg. Viele Klassen hatten ihren eigenen Stand, an dem Besucher*innen selbstgemachte Produkte und Leckereien kaufen konnten. Im L-Gebäude wurden Unterrichtsinhalte der 5. Klassen, die Herausforderungstouren des 8. Jahrgangs und die Ergebnisse aus Vor-und Oberstufe ausgestellt. Überall herrschte buntes Treiben und eine gute Stimmung.
Von Kuchen über eine große Tombola bis zur Präsentation der Herausforderungstouren und Oberstufenprofile war alles auf dem Campus dabei. Das Start-up Campus Events hatte über mehrere Wochen viele Stunden in die Planung und an den Tagen davor alle Kraft in den Aufbau des Marktes gesteckt. Alle waren froh darüber, dass es den Besucher*innen dann so gut gefallen hatte und so viele Interessierte ihren Weg auf den Campus fanden.
Vor allem Eltern, die ihr Kind im kommenden Schuljahr an einer weiterführenden Schule anmelden wollen, nutzten den Herbstmarkt, um sich über das Schulkonzept zu erkundigen. Der Schulleiter, Herr Grot, informierte interessierte Eltern über die Schule und anschließend führten vier Schülerinnen des Start-ups Campus Events die Eltern durch das L-Gebäude. Im Hörsaal gab es mehrere schöne Aufführungen aus Jahrgang 5 und 6, die viele Besucher*innen anzogen.

 

 

18 Chaoten in den Niederlanden

Kurzmitteilung

„Man muss schon Bock haben, drei Wochen mit dem Rad von Antwerpen über Rotterdam und Amsterdam bis nach Hamburg zu fahren – über 600km! Und dann auch noch als Schulveranstaltung. Glücklicherweise haben wir, die 13c der StS Rissen, tatsächlich Bock.“ – Daniel Bock.

Die Klasse von 16 Schülern und zwei Lehrern entschloss sich die modernsten und größten Häfen Europas zu erkunden und dabei auf komplett klimaneutrale Transportmittel zu setzen. Damit möchten wir als Biologie-Profil auch einen Beitrag dafür leisten, dass zukünftige Generationen die Erde so erleben, wie wir es tun. Ebenfalls haben wir uns ausführlich mit dem Hamburger Hafen auseinander gesetzt und erhoffen uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden und ggf. Maßnahmen für Hamburg im Ausland abzugucken.

So viel zum ernsten Teil der dreiwöchigen Radtour durch West-Europa. Es lässt sich nicht vernachlässigen, dass viel Spaß und der Ausbau des Klassengeistes Sinn und Zweck der ganzen Sache ist.

Wenn ihr euch von diesem Intro habt beeindrucken lassen, schaut doch mal vorbei und checkt ab, welche altersgemäßen Aktivitäten wir als Klasse durchgeführt haben.

Mehr auf unserem BLOG! Folgt unseren Abenteuern!

NSU-Monologe an der StS-Rissen

Kurzmitteilung

Erinnerungskultur. Als das erste NSU Attentat geschah, waren die meisten der Schülerinnen und Schüler, die am 14. August den NSU-Monologen zuschauten noch nicht geboren. Und dennoch oder gerade deshalb muss die Erinnerungskultur mit ihnen geteilt und die Aufmerksamkeit auf die Attentate, deren Opfer und Angehörige dieser gelenkt werden. Das gelingt der Bühne für Menschenrechte in den NSU-Monologen mit beeindruckender Intensität. Auch die hohe Sensibilität im Umgang mit den Angehörigen der Opfer, deren Geschichten wahrheitsgemäß erzählt werden, ist zu spüren.

Elisabeth Pleß, İdil Üner, Barış Tangobay und Selen Ericok zeigten eine beeindruckende Übertragbarkeit der recherchierten Geschichten und den damit verbundenen Empfindungen. Die durch alle Darsteller vermittelte und sich übertragende Tiefe von Gefühlen verlieh dem Thema des Stückes starken Nachdruck. Diese Empfindungen waren auch in den Gesichtern der zuschauenden Schülerinnen und Schüler zu sehen, die sichtlich Mitgefühl zeigten.

Wir bedanken uns sehr herzlich für den Besuch der Bühne für Menschenrechte.

Erfolg für Schülerinnen und Schüler beim HVV-Musikwettbewerb

Kurzmitteilung

Beim Musikwettbewerb ImPuls, der vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) ausgeschrieben wurde, kann eine Gruppe aus dem Musikkurs von Herrn Kieselbach auf eine erfolgreiche Teilnahme zurückblicken: Drei Schülerinnen und ein Schüler aus dem elften Jahrgang erreichten in der Kategorie der Jahrgänge 9–13 den zweiten Platz. Der Wettbewerb beschäftigte sich mit der Frage, wie der öffentliche Nahverkehr und die dort aufeinandertreffenden Menschen zum Puls der Stadt beitragen und suchte nach Möglichkeiten, dies audio-visuell umzusetzen. Der von der Gruppe produzierte kurze Videoclip überzeugte schließlich auch die Jury. Anfang Juni präsentierten die Schülerinnen ihren Beitrag beim Preisträgerkonzert in der Fabrik in Altona. Die Teilnahme am Wettbewerb war für alle Beteiligten eine spannende Erfahrung.