Neues aus dem Schulalltag

16.04.2021 Kreatives aus dem Deutschunterricht der 8c

Diese Deutschaufgabe hat der 8c besonders Spaß gemacht: Die Schüler*innen sollten vor dem Lesen der Novelle „Kleider machen Leute“ von G. Keller das gleichnamige Sprichwort mithilfe von Bildern für sich interpretieren. Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Theresa Sulimma: „Meine Collage soll Vorurteile und das gesellschaftliche Bild von Schönheit darstellen.“

 

 

 

Nina Wieczorek: „Auf meiner Collage sind viele verschiedene Klamotten, Hautfarben, Haarfarben und Hüte zusehen. Das soll darstellen, das man immer gleich am aussehen von jemanden urteilt, obwohl man diese Person nicht kennt. Manche, die nicht so viel Geld haben, tragen vielleicht keine Designer-Klamotten aber sind trotzdem super nett.“

 

 

Johanna Regel: „In meiner Collage habe ich mich dafür entschieden, Männer in Frauenkleidern zu zeigen und Frauen in Männerkleidung. Durch die Entscheidung dieser Kleider wird das Rollenklischee aufgelöst. Die Wahl dieser Kleider macht auf diese Weise aus den Trägern unangepasste Leute, die sich keiner Norm unterwerfen und die Geschlechterrollen ablehnen.“

 

 

Miriam Schendel und Jin Mardanli: „Wir möchten mit unsere Collage darstellen, dass nicht die Kleider die Menschen machen, sondern das Herz und das Charakter den Menschen machen und da wir wir wollen, dass alle Menschen das wissen, haben wir es auf verschiedenen Sprachen aufgeschrieben.“

Elena Frenkler: „Die wortwirklichen Fragezeichen in den Gesichtern der Leute, symbolisieren das meist, wenn man eine fremde Person sieht, man anhand ihres äußeren Erscheinungsbild schon eine Vorstellung hat, wie diese Person ist, ohne es wirklich zu wissen. Also die Person hinter der Fassade ist unbekannt und leider, zuerst, oft auch egal. Die Schlagwörter auf der Collage spielen auf den fasst unendlichen Konsum von Sachen wie Kleidung in unserer Gesellschaft an, man brauche immer mehr. Dies wird bei so manch einer Person ein wichtiger Bestandteil des Selbstwertgefühls. Über den damit verursachten Müll, die Umwelt und wie die Leute die alles herstellen, Schäden davon tragen und ausgebeutet werden, wolle man eher nicht nachdenken.“

13.04.2021 Künstlerisches Online-Festival an der StS-Rissen

Logo-Design: Frederike Schierwater, 12b

Vorhang auf für das erste künstlerische StS-Rissen Online-Festival in Corona-Edition!

Vom 14. bis 30. April bieten die Oberstufenkurse der ästhetischen Fächer der StS-Rissen für ihre Mitschüler*innen und Lehrer*innen  jeden Tag eine neue kleine, feine Sensation aus Theater und Musik der Klassen 11 bis 13! So abwechslungsreich wie das Wetter soll der sogenannte „CUNST-Kalender“ für etwas Abwechslung sorgen und den kreativen Kreationen endlich die Bühne bieten, die sie verdient haben.

Das Projekt beginnt am Mittwoch, den 14.April, mit einer Live-Auftaktveranstaltung um 15 Uhr! Den Link zum Viko-Raum bekommen alle Schüler*innen und Lehrer*innen der StS-Rissen ins Postfach geliefert.

Alle Beteiligten freuen sich, dass es nun endlich los geht. Bühne frei – jetzt wird gestreamt!

31.03.2021

Arbeitslehre@home

„Alle Schüler*innen sind zu Hause und das Werkzeug und die Materialien in der Schule: Wie sollen wir da Arbeitslehreunterricht machen? Da nicht jedes Kind zu Hause eine Werkstatt, geschweige denn das passende Material hat, mussten wir uns andere Dinge ausdenken:
Was kann (fast) jede*r mit einfachen Mitteln zu Hause am Küchentisch oder draußen in der Natur herstellen?
Denn im Arbeitslehre-Unterricht geht es ja gerade darum, selber etwas zu produzieren und nicht noch mehr Stunden vor dem Computer zu sitzen… Also ließen wir uns ein paar kreative Aufgaben einfallen – und sind von den Landart-Kunstwerk-Ergebnissen begeistert!“

21.03.2021

Schule in Zeiten der Corona:
Heute: Frag einen Journalisten – und zwar alles, was du willst!

Natürlich kann man auch im Homeschooling externe Experten mit ihren interessanten Berichten und Geschichten in den Unterricht einladen und für spannende Einblicke, persönliche Einschätzungen, einen lehrreichen Perspektivwechsel und v.a. Abwechslung sorgen.
Heute besuchte Christian Kusel, Schlussredakteur bei NDR2, die PGW-Profile der Klasse 12a (Dierks) und 12c (Angebrandt), die sich aktuell mit dem Semester- und Abiturthema Medien in der Demokratie befassen.
Um die ging es in dem eineinhalbstündigen Gespräch via Videokonferenz auch ausführlich, zu dem die Schüler_Innen insgesamt 97 Fragen mitgebracht hatten.
Nach einer kurzen Beratung zur Berufsorientierung (Muss man als Journalist gut in Deutsch sein?) sprachen Kusel und Kurse über die Macht der Medien und ihre Rolle und Verantwortung als „Vierte Gewalt“, über das „Unter Dreien“-Prinzip und wer eigentlich beim sog. Agenda Setting darüber entscheidet, was wann wo veröffentlicht wird – und ggf. für einen politischen Skandal sorgt.
Donals Trumps Twitterkampagne streifend wäre man schnell bei den Themen Lügenpresse und FakeNews angelangt. Auch wenn via Umfrage ein grundsätzliches Medienvertrauen in den beiden Kursen festgestellt werden konnte, gab Kusel zu bedenken, dass durch die aktuelle Situation Inder Bevölkerung Vertrauensrückgänge hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Medien zu beobachten sein – ein Thema, das Kusel nach eigener Aussage immer noch hart treffe.
V.a. der Vorwurf, Medien würden bewusst und vorsätzlich Falschaussagen verbreiten oder Informationen unterschlagen kratze an seiner Journalistenehre und an seiner Vorstellung des Berufes.
Natürlich, gibt Kusel zu bedenken, gebe es unterschiedliche Vorstellungen von Wahrheit, jedoch sei es Aufgabe eines guten Journalisten, sich dieser durch objektive Berichterstattung bestmöglich anzunähern und alle Seiten und Aspekte zu berücksichtigen. Und eben auch Meinungen zu veröffentlichen, die man selbst nicht teile.
Dass über einige Themen mehr (Corona), über andere weniger (Uiguren in China) berichtet werde, liege an redaktionellen Entscheidungen, die sich v.a. daran orientierten, ob ein Thema aktuell, relevant und gesprächswertig sei und ob es die Konsumente direkt betreffe.
Natürlich spielten dabei auch Reichweite, Verkaufszahlen und Gewinn eine Rolle, womit die abschließende Diskussion über die Funktion verpflichtender Rundfunkgebühren, die Freiheit der Öffentlich-Rechtlichen Medien und die Macht (unliebsamer) Werbepartner eröffnet wurde.
Die Zeit strich dank der angeregtem Austausch viel zu rasch voran und bei weitem nicht alle Fragen konnten beantwortet werden. Kusels schloss mit einer finale Botschaft an die Schüler_Innen: „Bleibt kritisch – die Wahrheit hat niemand für sich gepachtet, aber manche Medien kommen der Wahrheit näher als andere.“

18.01.2021

Vorfreude auf den nächsten Schuljahresplaner

Kunst an der StS-Rissen. An unserer Stadtteilschule werden die Cover für die Schulplaner selbst designt! Die Ergebnisse der Schüler*innen-Umfrage wurden ausgewertet: Das Gewinnerbild für das Cover kommt von Lykke aus der 6d. Dicht gefolgt von den 2. Platzierten:

Herzlichen Glückwunsch, Lykke! Das Start-up Medien der StS-Rissen kümmert sich nur noch um den digitalen Feinschliff und dann geht der Schuljahresplaner in den Druck.

12.12.2020

Ein kleiner Weihnachtsgruß vom Chor des Jahrgangs 6:

 

10.12.2020

SPENDEN FÜR DIE „STERNENBRÜCKE“

Im Rahmen ihres Religionsunterrichts hat die 6a das Thema „Spenden“ als eine Säule des Islam behandelt und eigene, fiktive Spendenaufrufe verfasst. Daraus entstand bei den Schülern der große Wunsch, tatsächlich Gutes tun zu wollen. In einer Abstimmung wurde sich mehrheitlich für die „Sternenbrücke“ in Rissen entschieden. Im Familien- und Bekanntenkreis, aber auch in der Nachbarschaft (selbstverständlich coronakonform mit Abstand und Maske) wurde ausgeschwärmt und emsig Geld gesammelt. Dem Kinderhospiz können nun großartigerweise 650€ überwiesen werden :-).

08.12.20

Forderleiste Jahrgang 10 Solistentraining – Singen macht glücklich!
Dieser Forderkurs ist an alle Schüler und Schülerinnen gerichtet, die ein grundliegendes Interesse am Gesang haben. Neben der Stimmbildung und Atemtechnik werden auch Kompetenzen wie Gehörbildung, Sprache, Interpretations- uns Konzentrationsfähigkeit und das Selbstbewusstsein geschult. Es werden sowohl Gruppenlieder als auch solistische Songs einstudiert. Nicht selten erlebt man emotionale Momente, stößt vielleicht an seine eigenen Grenzen, wird dafür aber mit vielen tollen Gänsehautmomenten belohnt, löst Verspannungen, baut Stress ab und hebt die eigene Stimmung.

01.12.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Kurs „Kreatives Schreiben“ aus Jahrgang 8 hat einen digitalen StS-Adventskalender erstellt. Ihr erreicht ihn über diesen Link: Adventskalender hier. Viel Spaß beim Öffnen der Türen!

7.11.2020 Prefects:
Weltrekordversuch „Baum der Gaben“

30.10.2020 Lernferien an der StS-Rissen 

10.11.2020 – Start-up-Handwerk: „Pferdinand“

Das Start-Up Handwerk, die Holzköpfe, liefert Pferdinand, das Holzpferd aus. Seit Anfang des Schuljahres arbeiteten zwei unserer Schüler an Pferdinand. Im Auftrag einer Familie haben sie das Holz zurecht gesägt, zusammengeschraubt, das Holz bemalt und schlussendlich Mähne sowie Schweif angebracht.

Pferdinad garantiert einen sehr hohen Spaßfaktor für Kinder, man kann auf ihm reiten üben und ihn streicheln. Nun beginnt  Pferdinands neuer Lebensabschnitt bei seinen neuen Besitzern!

02.11.2020 – StS-Rissen Honigverkauf am 5. und 6. November

Versüßt euch den Alltag! Die Imker-AG der 8. Klassen verkauft diesen Donnerstag und Freitag, 5. und 6. November jeweils in der 2. Pause im im Erdgeschoss des H – Gebäudes. Ein Glas (etwa 250g) kann für 5 Euro erworben werden. Im Angebot stehen ein etwas milderer Frühlingshonig und ein etwas würzigerer Sommerhonig. Nur solange der Vorrat reicht!

Bitte bringt das Geld passend mit.

Eure Imker-AG

 

28.11.2020 – Wahlpflichtkurs in Aktion: Mitten ins Schwarze!

Nachdem uns Corona im letzten Schuljahr mitten in der Fertigstellungsphase unserer selbstgebauten Bögen ausgebremst hatte, ging es nun im neuen Schuljahr wieder frisch ans Werk:

Aus Rattanstäben fertigte der 9er-Wahlpflichtkurs „Arbeit und Beruf“ richtige Langbögen, inklusive professioneller Sehnen.

Das war eine lange und intensive Schleifarbeit, immer wieder wurden die Bögen aufgespannt und nachgearbeitet, damit sie den richtigen „Tiller“ bekamen (damit bezeichnet man die gleichmäßige Biegung des Bogens beim Aufspannen).

Anfang September war es dann endlich so weit: Wir konnten die Bögen einschießen!

Hinter der Turnhalle stellten wir zwei Schaumstoffscheiben in die Sprunggrube und dann ging es los. Es dauerte natürlich ein paar Versuche lang, bis die Pfeile so einigermaßen dahin flogen, wohin sie sollten, aber am Ende steckten doch eine Menge Geschosse in den Scheiben.

Spaß hat es auf jeden Fall allen Beteiligten gemacht!