Herausforderungstour 8d
Herausforderungstour 8d - Aufbäumen in Tegel
Unsere Herausforderungstour hat uns mit dem Bergwaldprojekt in den Tegeler Forst bei Berlin geführt – statt Großstadtluft, Kultur und Sightseeing gab es Waldstimmung, körperliche Arbeit und Fuchsbesuch.
Das Bergwaldprojekt e. V. hilft schon seit 1993 mit Freiwilligeneinsätzen in deutschen Wäldern aus und bietet auch Schulwochen an – da müssen die Kids ganz praktisch mit anpacken, werden aber natürlich auch theoretisch-didaktisch begleitet.
Geleitet und unterstützt wurden wir dabei von vier Menschen des Bergwaldprojekts, die erklärten, motivierten, bunte Pflaster klebten und anleiteten.
Aufgabe der Klasse 8d war es, lichte Flächen im Wald zu pflegen und auch einige Arbeiten im Baumbestand zu erledigen. So befreiten wir Flächen mit Sensen von der invasiven Kanadischen Goldrute, schnitten die ebenfalls invasive spätblühende Traubenkirsche dort zurück, wo sie jungen heimischen Bäumen die Sonne nahm, und bauten ein Insektenhotel.
Die Tage waren arbeitsam und eng getaktet – schon morgens um 6 hieß es raus aus den Federn, und täglich wurde meist mindestens 6 Stunden körperlich gearbeitet. Das war nicht immer leicht, dafür waren die Pausen im Wald mit warmer Suppe oder selbst geschmierter Stulle umso schöner.
Überraschend für viele war, dass man sich eine Woche lang tatsächlich lecker und gesund vegetarisch-vegan ernähren kann – für diesen Beweis sorgte unser Koch, der uns wirklich hervorragend versorgte. Das war wichtig für die Moral.
Untergebracht auf einem Jugendzeltplatz der Pfadfinder, übten sich alle etwas im Verzicht. Wer allerdings nicht auf mitgebrachtes Junkfood und Süßigkeiten verzichten konnte, bekam nachts Besuch vom Fuchs im Zelt – der wollte die leeren Kalorien auch sehr gerne haben. Es wurde kein Kind und kein Fuchs verletzt.


