Schulinspektion März 2019

An der Stadtteilschule Rissen hat zum ersten Mal im März eine Schulinspektion stattgefunden. Über die Ergebnisse haben wir uns sehr gefreut.
Hier folgen erste Auszüge:

Steuerungshandeln
Die Schulgemeinschaft der Eltern und der Schülerinnen und Schüler fühlt sich umfänglich durch die Schule informiert. Besonders gut kommt die Profilierung der Schule an. Insbesondere heben die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten die Start-ups als wesentliche Profilschwerpunkte hervor.

Unterrichtsentwicklung
Die Start-ups sind als Schülerfirmen konzipiert. Viele Bereiche der Berufs- und Studienorientierung sind hier sinnvoll mit eingebunden. Eingeleitet wird dieser schulprofilgebende Bereich schon in Jahrgang acht mit den hierfür obligatorischen Angeboten der Berufs- und Studienorientierung. Die Start-ups bieten durch ihre Konzeption sehr viele weitere Lernangebote und Erfahrungsmöglichkeiten für diesen Bereich.

Unterrichtsqualität
Die Stadtteilschule Rissen bietet im Vergleich zu anderen Hamburger Stadtteilschulen einen Unterricht an, der in seiner Qualität insgesamt höher ist als der Referenzwert der Gesamtheit der Hamburger Stadtteilschulen. So liegen die Beobachtungswerte des Inspektionsteams nicht nur in den beiden grundlegenden Gelingensbereichen guten Unterrichts – im Lernklima und in den gelegten pädagogischen Strukturen sowie der Klassenführung – über den Vergleichswerten, sondern meist auch bei der Schülermotivation und –aktivierung sowie der Differenzierung und der kompetenzorientierten Förderung.

Im Bereich des Lernklimas und der pädagogischen Strukturen fällt insbesondere das Claasroom-Management auf, das erkennbar systematisch und verbindlich auf Schulebene umgesetzt ist. Ein hoher Grad an sinnvollen Absprachen und schulischer Einheitlichkeit zeichnet dies aus. Das Lernklima ist freundliche und zugewandt, die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch einen klar strukturierten Rahmen und präzise Anleitungen.

Wirkung und Ergebnisse
Die STS Rissen hat sich bei den Schulbeteiligten innerhalb kurzer Zeit einen guten Ruf und eine hohe Akzeptanz erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten würdigen das schulische Angebot und die hohe Motivation der einzelnen Pädagoginnen und Pädagogen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten sehr gern an der Schule und fühlen sich mit den Zielen und dem Profil verbunden. Alle schätzen die hohe Kollegialität untereinander und die Innovations- und Veränderungsbereitschaft, kombiniert mit einem großen Vertrauen zur gesamten Schulleitung.

Unter https://www.hamburg.de/inspektionsberichte/weiterfuehrende-schulen/altona/ kann der ganze Bericht ab Anfang Juni eingesehen werden.